Am Anfang war das Wort. Es sprach „Es werde Licht“ !
Ein anderes Wort mischte sich ein „Macht euch die Erde untertan“
Und als Mutter Erde im Sterben lag, rief sie die heilige Kraft des Phönix zu sich, um sich selbst und damit alle Wesen, die auf ihr lebten, zu heilen.
Und als die Erde brannte, da verbrannten auch die Werke der Menschen, auf Gier und seelenloser Macht aufgebaut. Und alles woran die Menschen geglaubt hatten, verbrannte.
Und ich erwachte aus der Asche und sah die Dunkelheit um mich . Es war still, keine Luft, kein Wasser, kein Licht, nur verbrannte schwarze Erde.
Da tanzte ein Funken vor mir aus der Asche meines Lebens. Er schwebte höher und höher und wurde größer und bunter. Der Funke begann sich auszudehnen und in allen Farben zu leuchten.
Ich sah nun deutlich die leuchtenden Flügel. Dann schaute er mir direkt in die Augen. In unserem Blick verschmolzen wir zu einem Wesen. Ich nahm ihn in meine Leere auf und fühlte das neue Leben in mir. Und so stiegen wir als der Phönix auf, unter uns Asche und über uns ein leuchtender Himmel. Das Licht des Himmels kam näher und unter uns kam ein großer Regen über die Welt und ein starker Wind. Aus der Asche kamen Blumen hervor und Bäume. Und ein neuer Stern wärmte die Erde. Und so begann das Leben auf der Erde erneut…
(Zur Sonnenfinsternis/Neumond am 12.08.2026)