Über dieses Video
Unsere Ernährung, unsere Verantwortung
Nach der ersten Sendung bleibt eine zentrale Erkenntnis:
Es geht nicht nur um Verträge, Märkte oder Zahlen.
Es geht um unsere tägliche Nahrung – und damit um unser Leben.
Was auf unseren Tellern landet, ist Ergebnis politischer Entscheidungen, wirtschaftlicher Interessen und gesellschaftlicher Prioritäten und Bewusstsein der Produzenten und Konsumenten.
Doch Nahrung ist keine Ware wie jede andere.
Sie ist Grundlage von Gesundheit, Kultur, Gemeinschaft und Zukunft.
Immer mehr Menschen spüren:
„Billig“ bedeutet oft qualitätsarm,
„effizient“ bedeutet häufig naturfern,
und „profitabel“ endet nicht selten in Lebensreduktion.
Dem stellen wir eine andere Perspektive gegenüber:
naturgemäße Landwirtschaft, ganzheitlich in die Region eingebunden
Biodiversität und Saatguterhaltung
Wissen, das neu ist – und zugleich uralt
Das Wissen unserer Großeltern übertragen in unsere Zeit:
Bodenleben herstellen, pflegen statt auslaugen.
Vielfalt statt Monokultur.
Qualität vor Masse
Diese Existenzen – die der Bauern, der Natur, der regionalen Wirtschaft – müssen wieder sichtbar, hörbar und schützenswert werden.
Nicht als Nostalgie, sondern als zukunftsfähiges Modell.
Gleichzeitig braucht es einen echten demokratischen Diskurs und ein Bewusstsein, sowie einen persönlichen Bezug zum Thema:
Pro und Contra.
Transparenz statt Lobbyismus.
Politik trägt Verantwortung:
für gesunde Nahrung
für faire Preise – für Erzeuger und Verbraucher
für Arbeitsplätze, die Leben fördern
für Rahmenbedingungen, die nicht zerstören, sondern erhalten
Wenn es nur noch um Geld geht, verlieren wir mehr als Märkte.
Wir verlieren Souveränität, Gesundheit und Vertrauen.
Diese Sendung lädt ein zum Nachdenken und zum Umsetzen, –
nicht gegen etwas, sondern für das Leben und die Lebensmehrung.
Hier geht es zum live Stream