Warum der Dollar demnächst um 50% fallen MUSS
Am 29. Januar 2026, genau um 14:37 Uhr Ostküstenzeit, hat die New York Fed etwas getan, was sie seit über 40 Jahren nicht mehr getan hat. Sie hat einen sogenannten Raidcheck bei den größten Währungshändlern der Wall Street durchgeführt. Für die meisten Menschen klingt das nach bürokratischer Routine: ein paar Telefonate, ein paar Zahlen, nichts Weltbewegendes. Aber für diejenigen, die verstehen, wie das globale Finanzsystem wirklich funktioniert, war dieser Moment der Startschuss für das größte koordinierte Währungsmanöver seit 1985.
Als ich letzte Woche bei einem Gespräch mit einem alten Kontakt aus dem Bankwesen diesen Begriff hörte, Raidcheck, spürte ich sofort, wie sich mein Magen zusammenzog. Ich kenne dieses Gefühl. Es ist dasselbe Gefühl, das ich hatte, bevor Lehman Brothers zusammenbrach. Ein Raidcheck ist kein harmloses Herumtelefonieren. Es ist die Art und Weise, wie Zentralbanken diskret den Markt sondieren, bevor sie eine massive Intervention starten. Sie rufen bei Goldman Sachs an, bei JP Morgan, bei der Citigroup, und sie fragen: Was würde es kosten, wenn wir heute eine Milliarde Dollar verkaufen wollten? Zehn Milliarden? Hundert Milliarden? Sie testen die Liquidität, sie messen die Tiefe des Marktes und sie bereiten den Boden vor. Für was? Für das, was 1985 als Plaza-Abkommen in die Geschichte einging und jetzt in einer noch dramatischeren Form zurückkehrt.
Lassen Sie mich Ihnen erklären, warum dieser scheinbar unbedeutende Anruf der New York Fed das Fundament Ihres Vermögens erschüttern wird, warum der Dollar, der seit dem Zweiten Weltkrieg die unbestrittene Weltreservewährung ist, vor der größten kontrollierten Abwertung seiner Geschichte steht und warum die Vereinigten Staaten von Amerika keine andere Wahl haben, als genau diesen Weg zu gehen. Die Geschichte beginnt nicht 2026, sie beginnt am 22. September 1985 im Plaza Hotel in New York City. An diesem Tag versammelten sich die Finanzminister und Notenbankchefs der fünf größten Industrienationen der Welt: die USA, Japan, Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Ihr Problem war simpel, aber existenziell. Der Dollar war zu stark, viel zu stark. Amerikanische Exporteure wurden auf den Weltmärkten niederkonkurriert, weil ihre Produkte unbezahlbar geworden waren. Die Handelsbilanz der USA zeigte ein Defizit von historischem Ausmaß. Die amerikanische Industrie blutete aus. In meiner Zeit als Juniorhändler in Frankfurt sah ich noch die Nachwirkungen dieser Ära, alte Händler, die von den wilden Tagen der Achtziger erzählten, als Währungskurse sich innerhalb von Wochen um 30 Prozent bewegten. Also beschlossen diese fünf Nationen etwas Radikales: Sie würden gemeinsam intervenieren, um den Dollar systematisch zu schwächen. Nicht durch Marktprozesse, nicht durch natürliche Anpassungen, sondern durch koordinierte massive Devisenverkäufe. Das Plaza-Abkommen war geboren.
Innerhalb von zwei Jahren verlor der Dollar gegenüber dem Yen 50 Prozent seines Wertes, gegenüber der D-Mark fast genauso viel. Es war keine Krise, es war kein Zusammenbruch, es war eine chirurgische, präzise, orchestrierte Abwertung, ein Soft-Default durch die Hintertür. Jetzt, im Januar 2026, stehen wir vor einer fast identischen Konstellation, nur dass die Zahlen heute nicht in Milliarden gemessen werden, sondern in Billionen. Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten beträgt 36 Billionen Dollar. Das Haushaltsdefizit liegt bei fast zwei Billionen pro Jahr. Die Zinszahlungen auf diese Schulden haben gerade die Verteidigungsausgaben überholt und sind der größte Einzelposten im Bundeshaushalt geworden.
Lassen Sie diese Zahl auf sich wirken. Die USA geben mehr Geld für Zinsen auf alte Schulden aus als für ihre gesamte militärische Übermacht. Mathematisch ist diese Situation nicht mehr zu bewältigen. Selbst wenn die USA ab morgen einen ausgeglichenen Haushalt hätten, was politisch vollkommen unmöglich ist, würde die Schuldenlast durch den Zinseszinseffekt weiterwachsen. Bei einem durchschnittlichen Zinssatz von vier Prozent bedeutet das zusätzliche 1,4 Billionen Dollar Schulden pro Jahr nur durch Zinsen. Das ist mehr als das gesamte Bruttoinlandsprodukt von Mexiko, jedes Jahr automatisch, ohne dass auch nur ein einziger Dollar für Infrastruktur, Bildung oder Gesundheit ausgegeben wird.
Abends am Schreibtisch, wenn ich die Bilanzen der Fed studiere, frage ich mich oft, wie lange kluge Menschen in Washington geglaubt haben, dieses Spiel weiterspielen zu können. Die Antwort ist: Sie haben es nie geglaubt. Sie haben nur auf den richtigen Moment gewartet, und dieser Moment ist jetzt. Der einzige Weg aus dieser mathematischen Unmöglichkeit ist eine massive Entwertung der Schulden durch Währungsabwertung. Wenn der Dollar gegenüber allen anderen Währungen 50 Prozent an Wert verliert, halbiert sich automatisch die reale Last der auf Dollar lautenden Schulden. Eine Billion Dollar Schulden aus dem Jahr 2025 wäre in realer Kaufkraft nur noch 500 Milliarden wert. Das ist kein theoretisches Gedankenspiel. Das ist exakt das, was 1985 passiert ist, und es ist exakt das, was jetzt wieder passieren wird.
Aber eine solche Operation kann nicht chaotisch ablaufen. Sie muss kontrolliert, koordiniert und kommunikativ vorbereitet werden. Genau hier kommen die drei Phasen ins Spiel. Phase eins nennt sich Jawboning, das ist Finanzjargon für verbale Interventionen. Die Zentralbank beginnt öffentlich über die Überbewertung der eigenen Währung zu sprechen. Finanzminister geben Interviews, in denen sie beiläufig erwähnen, dass ein starker Dollar nicht unbedingt im nationalen Interesse liegt. Notenbankchefs deuten in Reden an, dass Währungsanpassungen manchmal notwendig sind. All das geschieht subtil, nie direkt, aber die Botschaft kommt bei den Märkten an. Die ersten Hedgefonds beginnen, ihre Dollarpositionen zu reduzieren, kluge Geldmanager schichten um.
Ein Mentor sagte mir einst im Vertrauen, dass die Fed nie etwas aus Versehen sagt. Jedes Wort in einer Notenbankrede ist zehnmal abgewogen. Wenn Jerome Powell also in einer Pressekonferenz beiläufig erwähnt, dass der Wechselkurs eine Rolle in den geldpolitischen Überlegungen spielt, dann ist das kein Füllsatz. Das ist eine Warnung an diejenigen, die zuhören können. Phase zwei ist die Schockintervention. Nachdem der Markt durch Jawboning konditioniert wurde, kommt der eigentliche Hammer. An einem völlig normalen Handelstag, meist ein Mittwoch oder Donnerstag, wenn die Liquidität am höchsten ist, beginnt die Zentralbank plötzlich, Dollar in gigantischen Mengen zu verkaufen. Nicht über Tage verteilt, sondern innerhalb von Stunden. Zehn Milliarden, zwanzig Milliarden, fünfzig Milliarden Dollar werden auf den Markt geworfen. Gleichzeitig kaufen andere koordinierte Zentralbanken Euro, Yen und Schweizer Franken.
Der Dollarpreis bricht ein, nicht um ein Prozent, sondern um fünf, sechs oder sieben Prozent an einem einzigen Tag. Das Ziel dieser Schockintervention ist nicht nur der Preis, es ist die Psychologie. Die Märkte müssen verstehen, dass die Zentralbanken es ernst meinen, dass dies keine vorübergehende Schwäche ist, sondern eine strukturelle Neuausrichtung. Spekulanten, die auf einen steigenden Dollar gewettet haben, werden brutal ausgestoppt. Ihre Verluste sind so massiv, dass sie nicht sofort wieder einsteigen können. Der Markt wird umgepolt.
Ich erinnere mich an eine Reise durch Südostasien, wo ich sah, was Währungsverfall wirklich bedeutet. In Thailand nach der Asienkrise von 1997 erzählten mir Menschen, wie ihre Ersparnisse über Nacht halbiert wurden, nicht weil sie schlechte Entscheidungen getroffen hatten, sondern weil ihre Regierung beschloss, den Baht freizugeben. Der Unterschied zum kommenden Dollarcrash ist nur, dass dieser nicht aus Schwäche erfolgt, sondern aus strategischem Kalkül. Phase drei ist der gesteuerte Niedergang. Nach dem initialen Schock kommt die lange kontrollierte Abwertung. Die Zentralbank interveniert weiterhin, aber nicht mehr dramatisch. Sie verkauft kontinuierlich Dollar, immer dann, wenn der Preis sich zu stabilisieren droht. Sie hält den Abwärtstrend aufrecht, Monat für Monat, Jahr für Jahr, bis das gewünschte Niveau erreicht ist.
Beim Plaza-Abkommen 1985 dauerte dieser Prozess etwa zwei Jahre. Diesmal, bei den enormen Summen, über die wir sprechen, könnte es drei bis fünf Jahre dauern. Während dieser Zeit wird die Öffentlichkeit mit Narrativen gefüttert. Man wird von notwendigen Anpassungen im globalen Währungssystem sprechen, von fairen Wechselkursen und ausgeglichenen Handelsbeziehungen. Die Medien werden Experten interviewen, die erklären, warum ein schwächerer Dollar eigentlich gut für die amerikanische Wirtschaft ist. Und technisch gesehen stimmt das sogar. Amerikanische Exporte werden billiger, die Industrie wird wettbewerbsfähiger, Arbeitsplätze kehren zurück. Nur die Kaufkraft jedes einzelnen Dollars, den Sie besitzen, wird systematisch vernichtet.
Warum sollten andere Länder bei so etwas mitmachen? Warum sollten China, Japan, Deutschland oder die Golfstaaten einer Abwertung des Dollars zustimmen, wenn sie selbst gigantische Dollarreserven halten? Die Antwort liegt in der Alternativlosigkeit. China allein hält über eine Billion Dollar in US-Staatsanleihen. Wenn die USA ihre Schulden nicht bedienen können und das System kollabiert, verliert China diese komplette Billion. Wenn man stattdessen einer koordinierten Abwertung zustimmt, verliert man vielleicht 500 Milliarden, aber das System bleibt stabil. Man behält Zugang zum amerikanischen Markt und vermeidet einen chaotischen Zusammenbruch, der die eigenen exportorientierten Wirtschaften zerstören würde. Es ist die Wahl zwischen einem kontrollierten Verlust und totalem Chaos.
Japan befindet sich in einer ähnlichen Lage. Die Bank of Japan hält Hunderte Milliarden Dollar, ist aber gleichzeitig extrem abhängig vom amerikanischen Sicherheitsschirm, von der US-Marine, die ihre Handelswege schützt von der nuklearen Abschreckung gegen Nordkorea und China. Wenn Washington sagt, wir brauchen eure Kooperation bei einer Währungsanpassung, kann Tokyo nicht nein sagen.
Europa ist fragmentierter, aber auch hier gibt es starke Anreize. Ein schwächerer Dollar macht den Euro stärker, was kurzfristig schmerzhaft ist für deutsche Exporte, aber langfristig die Rolle des Euro als alternative Reservewährung stärkt. Die EZB träumt seit Jahren davon, aus dem Schatten des Dollars herauszutreten. Das Plazaasignal bietet genau diese Gelegenheit. Als ich 2008 vor meinem ersten lehren Depot saß nach dem Zusammenbruch von Lehmann, lernte ich eine fundamentale Lektion. Systemische Risiken werden nie vom Markt gepreist, bis es zu spät ist.
Die Märkte gehen immer davon aus, dass das System weiterläuft, dass die Regeln stabil bleiben, dass morgen aussehen wird wie gestern und dann plötzlich ändert sich alles an einem einzigen Tag. Der Raidcheck vom 23. Januar 2026 ist genauso ein Signal. Die meisten Menschen haben es nicht bemerkt. Es stand nicht auf den Titelseiten CNBC hat nicht mit Breaking News unterbrochen, aber in den Handelsseelen der großen Banken, in den Büros der Zentralbanken, in den stillen Konferenzräumen, wo die wirklichen Entscheidungen getroffen werden, war die Nachricht glas klar. Es geht los.
Lassen Sie mich Ihnen die technischen Details erklären, denn die sind entscheidend. Ein Raidche Check funktioniert so. Ein Händler der New York Fed ruft bei einem Primärhändler an. Das sind die großen Banken, die direkt mit der Fed handeln dürfen. Er fragt: „Was ist der aktuelle Bitask Spread für Dollar Yen, für Dollar Euro, für Dollar Schweizer Franken?“ Er fragt nach den Volumenar, wie viel könnt ihr zu diesem Preis absorbieren? 100 Millionen, eine Milliarde, 10 Milliarden? Diese Informationen werden gesammelt und analysiert. Die Fed erstellt ein exaktes Bild der Marktliquidität.
Sie weiß dann präzise, wie groß ihre Verkaufsorder sein können, ohne den Markt komplett zu sprengen. Sie kalkuliert den optimalen Zeitpunkt, den optimalen Umfang, die optimale Sequenz. Das ist keine Improvisation, das ist militärische Präzision. Und hier ist der Punkt, den die meisten übersehen. Ein Raidche Check ist irreversibel. Sobald die Fed diese Frage stellt, wissen die Märkte, dass etwas kommt. Die Banken bereiten sich vor. Hedgefonds beginnen ihre Positionen anzupassen.
Das ist wie bei einer Armee, die Truppen an der Grenze zusammenzieht. Vielleicht kommt der Angriff nicht morgen, vielleicht nicht nächste Woche, aber er kommt und jeder weiß es. In meiner eigenen Anlagestrategie habe ich diesen Fehler einmal gemacht in den frühen 2000ern, als ich dachte, ich könnte Zentralbanken austrixen. Ich hatte eine Longpition im Dollar, überzeugt, dass die Fundamentaldaten stark waren. Dann begann die Fed mit verbalen Interventionen. Ich ignorierte sie. Als die ersten kleinen Verkäufe kamen, dachte ich, das ist nur Rauschen. Als die massive Intervention kam, war es zu langem zu spät. Ich verlor in zwei Wochen mehr, als ich im ganzen Jahr verdient hatte. Seitdem weiß ich, wenn die Zentralbank ein Signal sendet, hört man zu oder man zahlt. Die mathematische Realität hinter alldem ist brutal einfach.
Die USA haben zwei Optionen, um ihre Schuldenlast zu reduzieren. Option 1: Sie sparen sich gesund. Das würde bedeuten, die Staatsausgaben um mindestens 2 Billionen Dollar pro Jahr zu kürzen. Das entspricht der kompletten Abschaffung von Medicare, Medicaid, Social Security und dem Verteidigungsbudget zusammen. Politisch absolut unmöglich. Option 2: Sie inflationieren und entwerten ihre Schulden.
Das ist schmerzhaft, aber machbar. Und historisch ist es der Weg, den jede überschuldete Nation am Ende geht. Wenn ich meinen Kindern versuche, den Wert von Geld zu erklären, benutze ich immer das Beispiel des römischen Denarios. Unter Augustus war eine Silbermünze fast reines Silber. Jahre später unter Diolezian war dieselbe Münze nur noch versilbertes Kupfer. Das Reich hatte seine Währung schrittweise entwertet, um seine Schulden zu bezahlen, um die Armee zu finanzieren, um den Staatsapparat am Laufen zu halten.
Und am Ende kollabierte trotzdem alles. Der Unterschied zu heute ist nur die Geschwindigkeit und die Koordination. Der moderne Finanzkapitalismus erlaubt keine 300 Jahre schleichende Abwertung. Er erzwingt schnelle drastische Anpassungen und genau das macht das Plazaasignal so gefährlich und gleichzeitig so faszinierend. Es ist der Versuch einen kontrollierten Brand zu legen, um einen Flächenbrand zu verhindern. Beim Blick auf die Inflation beim täglichen Einkauf wird mir klar, wie weit dieser Prozess schon fortgeschritten ist. Vor 5 Jahren kostete ein Liter Milch im Supermarkt ein $.
Heute sind es 150. Das ist 50% in 5 Jahren. Offiziell liegt die Inflation bei 3%. Diese Diskrepanz zwischen offiziellen Zahlen und gelebter Realität ist Teil der Strategie. Die Regierung misst Inflation so, dass die Zahlen akzeptabel aussehen, während die tatsächliche Kaufkraft kontinuierlich sinkt. Jetzt kommt die Dollarschwäche als Beschleuniger hinzu. Wenn der Dollar gegenüber anderen Währungen 50% verliert, wird alles importierte automatisch teurer. Öl wird teurer, Elektronik aus China wird teurer, deutsche Autos werden teurer, französischer Wein wird teurer. Für den durchschnittlichen Amerikaner bedeutet das einen massiven Kaufkraftverlust. Ihr Gehalt bleibt nominell gleich. Vielleicht steigt es um 3 % pro Jahr, aber die Preise steigen um 10, 15, 20 %. Das ist der versteckte Preis des Plazasignals. Die Schuldenlast des Staates wird reduziert, aber bezahlt wird sie von jedem einzelnen Bürger durch schleichende Verarmung.
Es ist die ultimative regressive Steuer, weil sie proportional am härtesten diejenigen trifft, die den größten Teil ihres Einkommens für Lebenshaltungskosten ausgeben. Für die oberen 10 %, für diejenigen, die Vermögen in Aktien, Immobilien, Gold halten, ist eine Dollarabwertung verkraftbar, vielleicht sogar profitabel. Ihre Assets steigen nominal im Preis, während ihre Dollarschulden real sinken. Aber für die breite Mittelschicht, für Rentner mit fixen Bezügen, für Sparer mit Bankkonten ist es eine Katastrophe. Ihre Kaufkraft wird halbiert, ohne dass sie eine Chance haben, sich zu wehren. Und hier liegt die eigentliche politische Sprengkraft. Das Plazaabkommen von 1985 konnte relativ geräuschlos durchgeführt werden, weil die breite Öffentlichkeit die Zusammenhänge nicht verstand.
Währungspolitik war Expertensache. Heute im Zeitalter von Social Media, von Finanzinfluenzern, von Millionen, von Kleinanlegern, die täglich ihre Portfolioapps checken, ist das anders. Die Information verbreitet sich schneller, der Widerstand könnte größer sein, aber genau deshalb ist das Timing jetzt perfekt. Die Trump Administration hat bereits signalisiert, dass sie protektionistische Maßnahmen ergreifen wird. Zölle auf chinesische Warnen, Resoring von Produktion, America first. Ein schwacher Dollar passt perfekt in diese Rhetorik. Man kann der Öffentlichkeit verkaufen, dass eine Dollarabwertung amerikanische Arbeitsplätze schützt, die Industrie stärkt, das Land unabhängiger macht.
Die negativen Effekte auf die Kaufkraft werden als temporäre Anpassungskosten dargestellt. Gleichzeitig herrscht international eine Stimmung, die eine Neuordnung des Währungssystems begünstigt. China drängt seit Jahren auf eine größere Rolle des Yuan. Europa will den Euro stärken. Die Brickstaaten diskutieren alternative Zahlungssysteme. Der Dollar ist unter Druck wie nie zuvor seit Bretton Woods. In diesem Umfeld kann Washington eine kontrollierte Abwertung als geordneten Übergang zu einem multipolaren Währungssystem verkaufen.
Die technische Umsetzung wird wahrscheinlich über den Exchange Stabilization Fund laufen, einen wenig bekannten Mechanismus des US-Finanzministeriums, der direkt am Devisenmarkt intervenieren kann ohne Zustimmung des Kongresses. Der ESF verfügt über etwa 100 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln, aber durch Hebel und Koordination mit anderen Zentralbanken kann er ein Vielfaches davon bewegen. In den ersten Tagen der Intervention wird der ESF-Dollar verkaufen und gleichzeitig andere Währungen kaufen. Die Bank of Japan, die Europäische Zentralbank, die Schweizerische Nationalbank werden koordiniert.
Dollar kaufen, aber in geringerem Umfang als verkauft wird, sodass Netto ein Abwärtsdruck entsteht. Die ersten Handelstage nach Beginn der Intervention werden chaotisch sein. Volatilität wird explodieren. Der Wix, der Angstindex der Märkte wird in die Höhe schießen. Hatchfonds werden Notverkäufe durchführen, aber innerhalb von Wochen wird sich eine neue Normalität etablieren. Die Märkte werden verstehen, dass dies kein vorübergehendes Ereignis ist, sondern ein struktureller Shift. Und dann beginnt die Anpassung. Was bedeutet das konkret für Sie? Welche Handlungsoptionen haben Sie als Privatperson, wenn das Plazasignal sich entfaltet? Erste Priorität: Raus aus reinen Dollarassets. Jedes Bankkonto, jede Dollaranleihe, jeder Geldmarktfonds in Dollar wird real massiv an Wert verlieren. Sie brauchen Assets, die gegenüber dem Dollar steigen oder zumindest ihre Kaufkraft erhalten.
Gold ist die offensichtlichste Option. Gold ist die ultimative nicht Fiatwährung. Wenn alle Papierwährungen gleichzeitig abwerten, ist Gold der Anker. Historisch in jeder großen Währungskrise von Weima bis Zimbabwe hat Gold seine Kaufkraft erhalten. Nicht weil Gold in trinsischen Wert hat, sondern weil es das einzige Asset ist, das keine Verbindlichkeit einer Regierung darstellt. Meine Empfehlung: Mindestens 10 bis 20% ihres liquiden Vermögens in physischem Gold. Nicht Gold ETFs, nicht Goldzertifikate, sondern Münzen oder Barren, die Sie physisch besitzen. Bitcoin ist die moderne Alternative. Während Gold das Jahrtausende alte Store of Value ist, ist Bitcoin das digitale, begrenzte, nicht manipulierbare Asset. 21 Millionen Coins, nicht mehr. Egal, was irgendeine Zentralbank beschließt, wenn das Vertrauen in Fiatwährungen erodiert und genau das wird bei einer plasartigen Intervention passieren, fließt Kapital in Bitcoin.
Wir haben das 2020 und 2021 gesehen, als die Fed die Druckerpressen anwarf. Bitcoin stieg von 5000 auf 65 000$. Bei einer koordinierten Dollarabwertung könnte die Bewegung noch drastischer sein. Aktien in Schwellenländern sind eine weitere Option. Wenn der Dollar schwächer wird, werden Währungen wie die türkische Lira, der brasilianische Real, der südafrikanische Rand relativ stärker. Unternehmen in diesen Ländern, die in Lokalwährung operieren, werden profitabler.
Rohstoffproduzenten in diesen Regionen profitieren doppelt. steigende Rohstoffpreise plus stärkere Lokalwährung. Das Risiko ist höher, aber das Renditepotential auch. Sachwerte, insbesondere Immobilien in inflationsgeschützten Märkten sind solide. Nicht Immobilien in überteuerten Märkten wie San Francisco oder New York, wo eine Rezession die Preise drücken könnte, sondern in stabilen wachsenden Regionen mit fundamentalem Nachfrageüberschuss. Deutschland, Schweiz, ausgewählte Märkte in Asien. Immobilien sind real, sie können nicht gedruckt werden und in Zeiten von Währungsunsicherheit sind Sie ein bewährter Wertspeicher. Vermeiden Sie langfristige Dollaranleihen. Wenn der Dollar abwertet, werden die Zinsen steigen, um ausländische Investoren zu kompensieren. Steigende Zinsen bedeuten fallende Anleihe. Eine 30-jährige US-Staatsanleihe könnte in einem solchen Szenario 30, 40% ihres Wertes verlieren. Das ist ein toxisches Investment.
Achten Sie auf Währungsabsicherung in Ihrem Portfolio. Viele internationale Fond hedgen ihre Währungsexposure, um Schwankungen zu vermeiden. In normalen Zeiten ist es sinnvoll. In einer Phase koordinierter Dollarabwertung ist es tödlich. Sie wollen ungehetschte Exposure zu Euro, Yen, Schweizer Franken. Sie wollen, dass ihre Investments von der Dollarschwäche profitieren und schließlich Diversifizierung nicht nur über Assetklassen, sondern über Jurisdiktionen. Wenn die USA eine massive Währungsabwertung durchführen, könnten auch Kapitalkontrollen folgen. Das ist spekulativ, aber historisch nicht ungewöhnlich. Länder, die ihre Währung aktiv schwächen, implementieren manchmal Beschränkungen für Kapitalabflüsse, um den Druck zu begrenzen. Ein Teil ihres Vermögens sollte außerhalb der USA, außerhalb des direkten Zugriffs von Washington sein.
Die Ironie der ganzen Situation ist, dass das Plaza Signal wahrscheinlich funktionieren wird. Die USA werden ihre Schuldenlast real reduzieren. Die Exportwirtschaft wird sich erholen. Das Handelsbilanzdefizit wird schrumpfen. In 10 Jahren werden Wirtschaftshistoriker das Manöver als brillliant bezeichnen. Aber für diejenigen, die heute Dollarvermögen halten und nicht rechtzeitig handeln, wird es ein stiller schleichender Vermögensverlust sein. Ich habe mein eigenes Portfolio im letzten Monat radikal umgestellt, weil ich diese Zeichen sehe, nicht nur den Raidcheck, sondern die ganze Konstellation, die Schuldendynamik, die politische Stimmung, die internationalen Spannungen, die rhetorischen Signale aus Washington. Alles deutet in eine Richtung und wenn man 30 Jahre in den Märkten verbracht hat, entwickelt man ein Gespür für solche Momente.
Das Plazaasignal ist nicht das Ende der Welt. Es ist nicht der Zusammenbruch der Zivilisation. Es ist eine Umverteilung von Vermögen, von denjenigen, die in nominalen Dollarassets parken, zu denjenigen, die in realen, inflationsgeschützten, international diversifizierten Positionen sind. Es ist ein Transfer von Unwissenden zu Wissenden, von passiven zu Aktiven. Die Frage ist nicht, ob es kommt. Die Frage ist, auf welcher Seite dieser Umverteilung Sie stehen werden. Das Telefon der New York Fed hat am 23. Januar 2026 geklingelt. Die Uhr tickt, die Positionen werden aufgebaut, die Strategie ist definiert. Alles was jetzt noch fehlt, ist der Moment der Umsetzung und dieser Moment könnte Tage, Wochen oder wenige Monate entfernt sein.
Nutzen Sie die Zeit, verstehen Sie die Mechanik, positionieren Sie sich richtig, denn wenn das Plazaasignal vollständig durchläuft, wenn der Dollar die 50% verliert, die mathematisch notwendig sind, um die Schuldenlast auf ein tragbares Niveau zu bringen, dann wird es zu spät sein für Anpassungen. Dann werden sie entweder zu den Gewinnern oder zu ….
viel Glück beim weiter sich selber korrumpieren lassen.
Mit der Münze strukturelle Gewalt abwenden um in ein Paradies zu gehen.
Einleitung – Bewusstwerdung
Erkenne die Spaltung und Trennung durch kosmisch-physische Kräfte der Entropie = S.
Was sich vor etwa 6000 Jahren in der Sprache eines Gebetes ausdrückte,
entstand durch den Verlust negentropischer Kräfte = −S.
Durch den Wiedereintritt im Jahr 2012 in die habitable Zone unserer Mutter-Sonne
und mit dem Neubeginn des Maya-Kalenders
beginnen sich die trennenden Kräfte erneut zu harmonisieren
und finden zurück in Einheit.
Dieses Geschehen dürfen wir bewusst wahrnehmen
———————
Das Gebet
Erste Zeile: Ausdruck der Entropie (S)
Zweite Zeile: Ausdruck der Negentropie (−S)
01. Vater unser im Himmel,
Mutter aller Seelen im Himmel,
02. geheiligt werde dein Name,
geheiligt & heilend werde unsere gute wirksame Kommunikation im geben & Gebet
03. Dein Reich komme.
Unser Reich kommt wieder – Wir sind seit 2012 wieder in der habitablen Zone unserer
Mutter-Sonne
04. Dein Wille geschehe,
UNSER Wille geschehe zum wohl-sein-aller
05. wie im Himmel, so auf Erden.
Wie im lebendigen Himmel, so auf der lebendigen Erde
06. Unser tägliches Brot gib uns heute.
Unsere täglichen Geschenke gibst du uns in jeden lebendigen glückerfüllten Moment
07. Und vergib uns unsere Schuld,
Wir danken für unsere geschenkten Gedanken und Gaben im Gebet
08. wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Wir erkennen strukturelle Gewalt & weisen diese liebevoll ab, um im Einklang zu gehen
09. Und führe uns nicht in Versuchung,
und führe uns in Anbindung in unsere Selbstführung
10. sondern erlöse uns von dem Bösen.
sondern Erlöse uns von der strukturellen Gewalt der Fremdbestimmung
11. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Denn uns ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
12. Amen.
So darf es geschehen.
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01. Die Trennung vom
Ein-sein mit Mutter & Vater & Familie & der Kommunikation mit der schenkenden Schöpfung
> in nur noch VATER in der Bibel über die festgeschRIEbene WELT
> getrennt.
02. Die Trennung von
galaktischer Bild-Kommunikation einer Sprache über alle 13 Sinnes-Organe
die empfangen & senden
> in geschRIEbene Namen + Zahlen + Worte ohne eigenes Denken
> getrennt.
03. Die Trennung vom
uns-sein – wir-sein – Zusammengehörigkeit-Gefühl-Erleben – Integre mit dem Umfeld zu-sein
> in Dein + Mein getrennt mit der Hoffnung auf ein Reich wieder mit Zusammenhalt.
> von der Kommunikation und dem Zusammenhalt getrennt.
04. Die Trennung vom
Wohl-sein-aller
> in das Wohl-sein Einzelner und anderer Götter
> getrennt.
05. Die Trennung vom
lebendigenwirksamen zusammenleben auf einer lebendigen Erde ohne Reglementierung
im bewusst-sein zum wohl-sein-aller
> in geschRIEbene Fiktionen einer faktisch geführten WELT-FIRMA im unbewusst-sein über
+ totes Sachen RECHT
+ wissenschaftliche TheoRIEn
> getrennt.
06. Die Trennung von den
129 600 täglichen Enegie-Geschenke der Schöpfung
> in Form von Brot und von Licht gewachsener Nahrung erarbeiten oder kaufen müssen
> getrennt.
07. Die Trennung vom
Gleichgewicht der Balance im Handeln durch bedingunglose hingabe & helfen
& mit guten Gedanken & dem geschenkter Gaben
aus einer sich selbst gehörenden Lebensubstanz
> in sündhaftes Denken durch Fremdbestimmung + Kontrolle
> getrennt.
08. Die Trennung vom
harmonischen Einklang kommunizierender bedingunsloser Liebe
> in REGELN mit BEDINGUNGEN = die strukturelle GEWALT sind
+ durch unnatürliche GEWALT die weiter
> trennen + spalten
09. Die Trennung von der
Anbindung mit Selbstführung-Qualitäten zum höheren Selbst – unserer Mutter-aller-Seelen
> in Angebote der Fremdbestimmung mit struktureller GEWALT
> getrennt
10. Die Trennung von dem
Guten Energien aus Plus & Minus & Potenzial einer Einheit & Einigkeit
> wo das Minus aller ZAHLEN+WERTE zum BÖSEN erklärt wurde
und seit der Zeit der ewige Kampf im Wettbewerb die Einheit sich selbst bekämpft und
> trennt
11. Die Trennung von dem
guten unserem Reich der wirksamen Licht-Leben-Substanz einer Trinität in Einheit
– galaktisch harmonischemParadies
> in dein + mein Reich einer DUALITÄT am Zusammenleben mehrfach getrennt worden
und durch Trennung vom Ursprung haben wir uns selbst
von dem Ursprung immer weiter entfernt
> getrennt
12. Amen
Jetzt dürfen wir uns der vielen Trennungen bewusst werden, um wieder in ein liebevoll
harmonisches kommunizierendes 1-ein-1-bewusst-sein zu gehen frei von allen Trennungen
die nur ausgedachter selbst programmierter Natur ohne Substanz sind!!!